Archive for the ‘broder hetzt’ Category

Zwei Islamkritiker, eine Ideologie

6. Juli 2009

“Islamistin”, “Terroristin”, “Schlampe”

“Du hast kein Recht, zu leben”

Alexander W., mörderischer Islamkritiker, erstach die schwangere Mutter und Muslima Marwa E. während einer Verhandlung vor dem Landgericht Dresden

„die feinsinnige Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus“

Henryk M. Broder, ehrenwerter Islamkritiker und gern gesehener Kolumnist bei Spiegel Online

Jungfrauen für Wolfgang Röhl

9. Juli 2008

Wir wollen mit Broder nicht so streng sein, weil er die Nürnberger Gesetze vermisst oder mit Wolfgang Röhl, weil er Greenpeace mit Neonazis gleichsetzt. Bei alten Männern sind derartige Provokationen oft nur ein Hilfeschrei nach menschlicher Zuneigung und körperlicher Nähe.

Aber: andererseits ist das auch ein wenig der Grund, weswegen es beunruhigend ist, woran Wolfgang Röhl denkt, wenn er Kinderbroschüren von Greenpeace betrachtet. Jedenfalls ist nicht anzunehmen, daß Röhl zufällig das Sternzeichen der abgebildeten Personen bekannt ist:

Unwissende Schüler und Besucher, die meisten von ihnen deutlich minderjährig, werden dort quasi en passant mit dem monokausalen Horror-Weltbild der Organisation […] vertraut gemacht. […] Alles Gute, symbolisiert durch ein Foto, auf dem eine ernst und konzentriert drein guckende Jungfrau ein pfeilschnelles Zodiac gegen die Weltzerstörer steuert, kommt von Greenpeace.

Schlauchbootfotos von Greenpeace? Das ist widerlich, Wolfgang Röhl. Bitte gehen sie weg. Weit weg. Von Kindern vor allem. Ich glaube mir ist schlecht.

Anmerkung: Hervorhebung im Zitat von Brodaganda.

Bäcker, statt Brötchen

4. Juli 2008

Broder übt sich gerne im Zynismus. Oder er probiert zumindestens, auf diese Weise Beachtung zu finden. Allerdings – man kann bei diesem Ausfall wohl nur von Sommerloch-Zynismus sprechen:

Im übrigen könnte man auch die Frage stellen, ob man von “Vertreibung” sprechen kann, wenn 5o% der “Vertriebenen” gerade 4o km vertrieben wurden.

Netter Versuch. Aber da geht noch was! Hier drei Vorschläge, wie sich Henryk M. Broder in der Zynismus-Kategorie noch steigern könnte:

  • Im übrigen könnte man auch die Frage stellen, ob man von „Armut“ sprechen kann, wenn 99,98% der Bundesbürger immer noch nicht gezwungen sind, ihre Kinder auf den Strich zu schicken.
  • Im übrigen könnte man auch die Frage stellen, ob man von Nichteinhaltung von „Menschenrechten“ im Iran sprechen kann, wenn 98% der Bewohner ja eigentlich nur Drecksmusel sind.
  • Im übrigen könnte man auch die Frage stellen, ob man von einer „Bedrohung“ Israels durch Selbstmordattentäter sprechen kann, wenn es in Wirklichkeit die Riesenchance für israelische Chirurgen eröffnet hat, die Weltbesten ihres Faches zu werden.

Na da muß wohl erst der Bäcker kommen und nicht die Brötchen. Aber da Du den Wettbewerb angefangen hast, Henryk, solltest Du jetzt bitte nicht neidisch rumheulen, nur weil Dich einer im Zynismus schlägt.

Broder ist Hetze

4. März 2008

Mit der Überschrift „Islam ist Frieden (und solide Handarbeit)“ betitelt Broder einen Mordfall im Rahmen eines Familienstreits in Saudi-Arabien. Was die Motivation des offenbar geistesgestörten Täters mit dem Islam zu tun haben soll, muß wohl zwangsläufig das wohlgehütetes Geheimnis von Broders geistiger Parallelwelt bleiben.