Antideutsche Doppelmoral

Die Doppelmoral zählt noch immer zu der unangenehmsten Eigenschaft der an unangenehmen Eigenschaften wahrlich nicht armen  antideutschen/philosemitischen Szene in Deutschland. Wenn irgendwo  ihre Kriegshetzer-Veranstaltungen nicht geduldet werden, dann schreien sie lauthals und weinerlich „Zensur“ – während andererseits ungenehme Veranstaltungen sofort mit Boykott, Blockade und Gewalt mundtot gemacht werden sollen. Den Wechsel zwischen diesen widersprüchlichen Zuständen beherrschen unseren kleinen Nachwuchsstalinisten ohne mit der Wimper zu zucken.

Ein gutes Beispiel dafür bieten zwei Ereignisse in jüngster Zeit, die sich sehr ähneln. Am 25. Oktober blockierten Linke eine Veranstaltung der antideutschen Gruppe „Kritikmaximierung“, in deren Rahmen der Film „Warum Israel“ gezeigt werden sollte. Da ist das Geschrei der Betroffenen natürlich groß und die Veranstalter geben sich als Gralshüter der Meinungsfreiheit zu erkennen:

Für uns ist es nicht hinnehmbar, dass die politisch bedeutungslose und notorisch blindwütige B5 mitsamt ihrem Umfeld diktiert, welche Veranstaltungen wann und wo in Hamburg stattfinden.

Gruppe Kritikmaximierung: Laiendarsteller schlagen sich durch

Ja, Zensur und Meinungsdiktatur sind nicht hinzunehmen! Außer natürlich: der Zensor ist Antideutscher. Am 10. Oktober fand im Frankfurter „Club Voltaire“ eine Veranstaltung mit der Band „Die Bandbreite“ und dem  jüdischen Menschenrechtler Elias Davidson statt. Aber, man ahnt es, diese Veranstaltung gefiel nun wiederum den Antideutschen nicht:

Dabei kam es zu heftigen Protesten, die die Veranstaltung verhindern sollten. Etwa 50 zum Teil schwarz gekleidete Personen, die vom ehemaligen Klubleiter angeführt wurden, versuchten die Eingänge zu blockieren, stahlen die Kasse und störten die Veranstaltung, wobei sie den Auftritt der umstrittenen HipHop-Gruppe nicht verhindern konnten.

shortnews.de

Wie wandlungsfähig diese Szene doch ist: innerhalb von 15 Tagen vom Blockade-Mob zur Opferinszenierung. Und vermutlich schaffen sie es innerhalb der folgenden zwei Wochen auch wieder zurück. Oder gar beides gleichzeitig, falls sie bei einer ihrer SA-Nummern mal eins auf die Schnauze kriegen sollten.

Wenn sie könnten wie sie wollten, dann würden Antideutsche nur zu gerne „diktieren, welche Veranstaltungen wann und wo stattfinden“. Man ist also gut beraten, ihnen ihre Opferrolle nicht abzukaufen.

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10 Antworten to “Antideutsche Doppelmoral”

  1. Damn right… « Gefährliche Planetengirls Says:

    […] …Antideutsche Doppelmoral […]

  2. reflexion Says:

    „SA-Nummern“

    Das du/ihr dermaßen Geschichtsvergessen durch die Gegend rennt macht euer Anliegen noch unsymphatischer. Vielleicht solltet ihr euch mal mit der Praxis und Theorie der realen, historischen SA beschäftigen: Ein Geschichtskurs könnte helfen.

  3. Brodaganda Says:

    Ach, reflexion, das ist doch nur ein Broder-Zitat. Wenn Du es schlimm findest, warum kritisierst Du den nicht erstmal? Achja, es gibt ein Wort dafür: Doppelmoral.

  4. Gedankenpflug Says:

    Hassvoller ‚Antinationismus‘ ist eben auch ein Nationalimus.

  5. Brodaganda Says:

    @Gedankenpflug
    Wenn es doch wenigstens Antinationale wären… aber das ist ja nicht der Fall. Antideutsche sind explizit und vom Selbstverständnis her nicht antinational, sondern projizieren lediglich ihren Nationalismus auf Israel.

  6. George Says:

    Hirnlose Idioten sollen kein Recht haben zu bestimmen, wer welche Veranstaltungen besuchen darf. Dabei ist es völlig irrelevant, ob es gerade Anti- oder Prodeutsche sind.

  7. Brodaganda Says:

    @George
    „Antideutsche“ – das ist nur ein Name, der eine bestimmte politische Richtung bezeichnet. Das ist nicht wörtlich zu nehmen. In Hundekuchen ist ja auch kein Hund drin.

    Das heisst insbesondere nicht, dass „Anti“ und „Pro“ hier tatsächlich ein Gegensatz sind. Im Gegenteil: Antideutsche verteidigen die „westliche Zivilisation“, zu der auch Deutschland gehört, gegen Kritik. Sie würden Deutschland sogar lieben, würde es nur genügend Bomben auf Araber werfen. So riefen sie z.B. zu staatstragenden und deutschnationalen Demonstrationen mit dem Redner Günther Beckstein auf.

    Kritik an Deutschland wird viel eher aus dem – von Antideutschen geschmähten – linken Spektrum geäußert.

  8. .... Says:

    @Brodaganda:
    Bitte les mal ein gutes Buch!
    http://www.ca-ira.net/verlag/buecher/bruhn-deutsch.html

  9. Coby Says:

    Bruhn, ca-ira und gut in einem Satz zu verwenden geht mal gar nicht. Außer man ist so retardiert das man der antideutschen Wahnvorstellung anhängt.

  10. Das Pogrom ist nah! « Brodaganda Says:

    […] derart polarisierenden Thema wie dem Nahost-Konflikt, in dem sich beide Seite mit Protesten und Störungen von Veranstaltungen zu überbieten […]

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