Archive for April 2008

Islamexperten unter sich

14. April 2008

Hitlers Vermächtnis. Der islamische Antisemitismus im Nahen Osten

[…] El-Husseini war der erste, der den Antisemitismus christlicher Prägung in die Sprache der Muslime übersetzte und damit einen „islamischen Antisemitismus“ schuf.

Matthias Küntzel, Islamexperte, Hitlers Vermächtnis. Der islamische Antisemitismus im Nahen Osten

Bereits nach der Lektüre der fünfeinhalb Seiten müßte einigen ihr Weltbild ins Wanken geraten, daß Antisemitismus, Judenhaß und Judenfeindschaft, von den Nationalsozialisten in die islamischen Staaten exportiert worden seien. Dem ist nicht so. […] er führt den Beweis, daß der Antisemitismus, der heute in den islamischen Staaten und unter den muslimischen Immigranten herrscht, kein Erbe des Nationalsozialismus ist.

Gudrun Eussner über Hans-Peter Raddatz, Islamexperte, Hans-Peter Raddatz: Allah und die Juden

In der arabisch-islamischen Welt hätte es schon immer antijüdische Vorurteile gegeben. So enthalte der Koran zwar zahlreiche Stellen, die Toleranz gegenüber Andersgläubigen gebieten, aber auch solche, denen zufolge der heilige Krieg die Pflicht jedes gläubigen Moslems ist. Demnach seien Juden und Christen zu töten, bis der Islam als einzige Religion übrig bleibe (Sure 8,39). In der zweiten Sure des Koran, al-Baqarah (Die Kuh) überschrieben, heißt es, die Juden (die Söhne von Affen und Schweinen) seien zu töten, wo immer man ihrer habhaft werde.

Henryk M. Broder zitiert Julius H. Schoeps in einem Artikel über Walter Laqueur, alles Islamexperten, Die alternativen Antisemiten / „Die Söhne von Affen und Schweinen“

Die judenfeindlichen Verse aus dem Koran und dem Hadith waren seit Beginn des 19. Jahrhunderts in Vergessenheit geraten.

Matthias Küntzel, Islamexperte, Hitlers Vermächtnis. Der islamische Antisemitismus im Nahen Osten

Broder im Praxistest: Fitna

8. April 2008

Manchmal kann man auch einfach ein bißchen warten, bis jemand anders die Rechercheaufgaben übernimmt. In diesem Fall der geschätze Bloggerkollege Politisch Korrekt, der Broders „inoffiziellem Fanclub“ Politically Incorrect äußerst passend aufs Korn nimmt. In Bezug auf den Wahlwerbespot Fitna des Rechtspopulisten Geerd Wilders wird Bilanz gezogen:

Der Anti-Islam-Film ‘Fitna‘ des niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders hat keine gewalttätigen Reaktionen ausgelöst, […] Die Ausstrahlung des Films im Internet seit dem 27. März […] habe zu keinerlei Unruhen und Ausschreitungen geführt, teilte die niederländische Behörde für Terrorismusbekämpfung am 28. März mit.

Bis Nummer 7 hat Broder seine Reihe „In Holland ist die Hölle los!“/“In Holland war die Hölle los!“ gebracht, in der er alle möglichen Links zu Wilders Filmchen aus den Medien zusammengekratzt hat. Dann hat er gemerkt, wie lächerlich das ist. Oder auch nicht. Bei Broder weiß man nie, was der noch merkt.

Tibet-Experten unter sich

3. April 2008

Lhasa liegt nicht in Gaza und deswegen redet kein normaler Mensch, kein bekloppter Rentner und kein hysterischer Friedensaktivist von einem “Holocaust in Tibet”.

Henryk M. Broder, Achse des Guten, Lhasa liegt nicht in Gaza…

Und trotzdem wird das Märchen eines Holocaust in Tibet von Generation zu Generation weitergestrickt.

„Edward E. Nigma“, Bad Blog, Tibets Holocaust. Ein Märchen für Deutsche.

Experten-Tipp #1: einfach irgendwas beliebiges behaupten, was der eigenen Ideologie am nächsten steht. Merkt eh keiner.

I try to awaken the world to the holocaust of Cambodia

Dith Pran, zitiert von Dr. Benny Peiser, Achse des Guten, Roter Völkermord: „Killing Fields“ Fotojournalist Dith Pran gestorben

Experten-Tipp #2: Wenns nur um die Verbrechen der Kommunisten geht, dann ist auch Holocaustrelativierung gut genug.

Ahoi Polloi: Weiterer Koranfilm geplant

2. April 2008

Das Karikaturenblog Ahoi Polloi bringts auf den Punkt:

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Ahoi Polloi #555 - Weiterer Koranfilm geplant (555)

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Aktuelle gesellschaftliche Debatten werden bei Ahoi Polloi übrigens oft erstaunlich treffend kommentiert. Seit ich dort lese, sind mir beim selbsternannten „Füllhorn voller Fühlhörner“ so einige geniale Sachen untergekommen, die das Zeug zum Klassiker haben. Zu viele um sie alle aufzählen zu können, aber z.B. 459, 473, 482, 489, 490, 494, 505, 515 … usw usf. Einziger Wermutstropfen bislang: die Unkommerzialität des Betreibers und die Trägheit der Raubkopier-Chinesen, so daß es immer noch kein Merchandise gibt. Verdammter Kommunist!