Armer kleiner Wagner

Richard Wagner (Gastautor) darf in der Achse des Guten die Sau rauslassen, dort, wo bei regulären Schreibern vermutlich noch die Schamgrenze vor ist. Erst geht es um dänische Karrikaturen, aber dann bricht es aus ihm heraus: die armen Deutschen werden doch tatsächlich von volkskörperfremden Schädlingen ausgesaugt! Wird man ja wohl nochmal sagen dürfen:

Es geht wieder einmal um unsere moslemische Einwandererschaft […] Für den Rest der Versorgung, für die Bewältigung des Alltags, sorgen die verschiedenen Ämter unseres Sozialstaats. Man ist rundum versichert, mit reichlich Kindergeld und Hartz 1V und Krankenkasse ausgestattet. Bei uns fällt ja keiner durchs soziale Netz, es sei denn, er ist ein Einheimischer, ein Alki oder sonst ein Depp. Dem frommen Islamisten kann derlei Ungeschicktes nicht passieren.

Dafür sorgen schon die braven deutschen Mädels von den Hilfsorganisationen und im Notfall die mit ihnen befreundeten Anwälte, das gesamte 68er Gefolge, Marke: Ausländer lasst uns mit den Deutschen nicht allein. […]

Oh nein! Die Maden in der deutschen Volkskartoffel wollen also Richard Wagners Wohlstand wegschmarotzen. Das ist natürlich nicht schön. Richard Wagner, der arme kleine Deutsche, dauert mich auch. Daher möchte ich ihm mit folgendem Video ein bißchen Trost spenden. Am besten laut mitsingen und den ganz Frust rausbrüllen. Das hilft! Und wenn nicht, kann man ja immer noch „rechts von der CDU“ wählen.

(YouTube: Knarf Rellöm Trinity – Arme Kleine Deutsche, 3:30 min)

Arme kleine Deutsche!

Haben keine Rechte
Werden überall verboten
Die ganze Welt ist gegen sie
Die ganze Welt hat sich verschworen
Kriegen einen Maulkorb
Sind keine Nazis, aber …
man wird ja wohl nochmal sagen dürfen
man wird ja wohl nochmal sagen dürfen!
die andern sind in der Überzahl!
die andern sind in der Überzahl!!

Arme kleine Deutsche!
[…]
Arme kleine Deutsche!

Haben keine Rechte
Werden überall verfolgt
Werden zusammengetreten und verprügelt
Sind bald nicht mehr da
Sind bald nicht mehr da
Gibts bald nicht mehr
Gibts bald nicht mehr

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2 Antworten to “Armer kleiner Wagner”

  1. Iris Says:

    die selbst unser Innenminister aus politisch korrekten Überlegungen nur noch Mitbürger nennen darf.

    Muss ich so Leute wie den Herrn Wagner da eigentlich auch Mitbürger nennen? Und wieso dürfen Ausländerhasser, Rassisten und sonstige fanatische, menschenfeindliche Idioten es sich eigentlich in ‚unserem‘ angeblich sozialen Netz so selbstverständlich gemütlich machen? Wird man ja wohl nochmal fragen dürfen…

  2. Karl Says:

    Da Herr Wagner kein Blatt vor den Mund nimmt, kann er es sicherlich vertragen, daß ich ihm in gleicher Münze herausgebe.

    Beginnen wir also mit seiner Biografie. So rein deutsch ist diese Biografie nämlich nicht. Herr Wagner ist zwar deutscher Abstammung, aber gebürtiger Rumäne. Als native Ostblockpflanze derart von kommunistischer Propaganda versaut, daß er nun, wo er das totalitäre Joch mit dem roten Fähnchen los ist, sich einem ähnlichen Joch mit braunem Fähnchen annähert. Für mich nicht nachvollziehbar, aber an der relativ großen, braunen Fraktion in unseren östlichen Bundesländern zumindest beispielhaft dokumentiert.

    Ob er selbst sich aus Überzeugung, oder wegen der lockenden Fleischtöpfe auf den Weg gemacht hat, wird sich nicht zuverlässig belegen lassen. Sicher ist, daß er keiner der ganz großen Freiheitskämpfer ist, denn hätte er in seiner Heimat um Freiheit gekämpft, statt „rüberzumachen“, hier herumzulungern und uns Vorschriften zu machen.

    Ich bin zwar für einen echten 68er noch etwas zu jung, aber ich habe die Idee verstanden. Ich habe sie unter anderem deshalb verstanden, weil ich immerhin alt genug bin, um noch einige von den echten Nazis in diesem unserem Lande zu erleben.

    Es ist kein Zufall, daß ich in diesem Zusammenhang des dicksten Kanzlers Lieblingsphrase verwende. Immerhin war auch er Protege eines alten Nazis und es scheint nachgewiesen, daß das Vermögen dieses alten Nazis (Fritz Ries) aus sehr unsauberen Quellen stammt.

    Wenn also die 68er Generation gegen diese alten Parteibonzen in unseren Führungsetagen aufstand, so war das ein Zeichen von Anstand, Mut und dem Streben nach Gerechtigkeit.

    Wenn nun solche selbsternannten Moralisten wie Wagner oder dieser Broder, der ebenfalls einen Migrationshintergrund hat, über Leute mit Migrationshintergrund herziehen wie weiland der hinkende Doktor über die Juden, dann wird mir übel. Wenn sie gleichzeitig auch noch versuchen, einen Bewegung in den Dreck zu treten, die sich durch das auszeichnet, was ihnen fehlt, nämlich durch Anstand, dann kommt mir das Kotzen. Dann ist auch der Punkt erreicht, an dem ich die Migranten nach Hause schicken möchte.

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