Archive for September 2007

Haßpredigende Sektierer

17. September 2007

(Anmerkung: diesen Text schrieb ich im Mai 2007 als Leserkommentar ergänzend zum Beitrag Ahnungslose Haßprediger im Blog von Stefan Niggemeier, konnte ihn dort aber aufgrund der Kommentarschließung nicht mehr einstellen. Es empfiehlt sich, zum Einstieg diesen Beitrag zu lesen.)

Ich habe PI seit langem verfolgt, später in immer größerem Abständen. Jedes Mal, wenn ich wieder dort las war ich überrascht, daß dieser Blog überhaupt noch tiefer sinken konnte. Die eigene Ignoranz und Dummheit wird dort mit Stolz abgefeiert. Früher habe ich in den Kommentaren diskutiert und mit manchem war tatsächlich eine vernünftige Diskussion bis zu einem bestimmten Grad möglich. Spätestens beim Realitätscheck mussten sie dann allerdings aussteigen. Zu der Zeit, als die angeblichen „No-go-Areas für Deutsche“ erfunden wurden, konnte man mir auf Nachfrage tatsächlich keine konkrete benennen und so lief auch mein Angebot ins leere, doch nachts mal gemeinsam eine solche aufzusuchen. Neukölln und Kreuzberg sind für PIler mystisch aufgeladene Schreckensorte durch Erzählungen aus dritter Hand, aber kaum einer dürfte sie tatsächlich kennen. Und so reden sie wie die Blinden von der Farbe.

Schon erwähnt wurde der Verzicht, sich mit nicht ins Weltbild passenden Argumenten auseinander zu setzen. Zu wenig beleuchtet wurde meiner Meinung nach die hartnäckige Weigerung, die eigenen Falschmeldungen zu korrigieren (und möglicherweise übernimmt auch Broder solche Falschmeldungen aus PI). Meiner Meinung nach ein deutlicher Beleg dafür, daß es eben um Selbstvergewisserung einer Klintel und nicht um Wahrheitsfindung geht. Man möchte mit Berichtigungen nicht am eigenen Image gegenüber den Eingeschworenen kratzen. Und wer nicht dazugehört ist egal, denn das sind ja sowieso die Gutmenschen, die die Wahrheit unterdrücken wollen. Hier wird deutlich, wie verschwörungsthoretisches Denken beim Errichten einer abgeschotteten Informationswelt hilft.

Wer was kritisches zu PI sagt, der wird persönlich diskreditiert und bei dem fallen die Spamtrolle massenhaft ein, aber das ist ja schon thematisiert worden. Absurd in dem Zusammenhang, wenn dann statt Argumente die Vorwürfe von PI an Kritiker kommen, sie würde anonym agieren. Möglicherweise kaum verholender Ärger darüber, daß man jemandem nur in der virtuellen Welt einen Mob an den Hals hetzten kann.

Was im übrigen wenig bekannt ist: Mitautor Ralph hat damals aufgrund der immer deutlicher werdenden Hetze PI verlassen. Er schrieb vom „ressentimentgeladenen antiislamischen Affekt“ (den er als zünftiger Antifeminist allerdings im „zänkisch-verhärmten Feminismus“ der Neu-Autorinnen verortete). Ralph hat wirklich eigentümliche Beiträge verfasst, aber ich kann ihn nur respektieren dafür, daß ihm die Hetze zu viel geworden ist und er sich mit deutlichen Worten von PI distanzierte.

Ebenso kann man die Distanzierung von PI solchen Blogs wie Statler&Waldorf, No Blood for Sauerkraut, Greg B. Grabinski, Telegehirn und Martin Hagen anrechnen. Gleichzeitig müssen die sich aber die Frage gefallen lassen wieso sie nicht von Anfang an durchschauten, wes geistigen Kind PI ist. Denn das war schon immer herauszulesen, wurde nur deutlicher mit der Zeit. Aber eine gemeinsame Ideologie macht vermutlich für manches blind.

Update: Da der Beitrag bei S&W inzwischen nicht mehr Online ist, hier zwei Zitate von Ralph K. aus den obigen Links:

Von Freunden muss man sich in aller Stille zurückziehen, wenn sie keine mehr sind. Vergangenem, an das man sich einst affektiv gebunden fühlte, sollte man nichts Schlechtes hinterherwerfen. Wenn man etwas äußert, -dann nur Gutes. Darum will ich an dieser Stelle zu PI schweigen. Auch dazu, dass es vielleicht eher zum deklamatorischen Stil politischer Blogs als zu dem dezenter (liberaler) Bürgerlichkeit passt, sich mit großer Geste einen kleinen Schritt zu getrauen, -den nämlich, PI von der Blogroll zu streichen. Ich habe mir erlaubt, eine sehr viel schmerzvollere Entscheidung in dieselbe Richtung zu fällen, ohne daraus die Legitimation abzuleiten, mich in maximengesättiger Gebärde, maximaler Pose von einstigen Alliierten abzusetzen.

@doro
Um an dieser Stelle die leider höchst berechtigte Frage zu beantworten, die statler in seiner Überschrift gestellt hat, die nämlich nach den Gründen, welche uns ruiniert haben, sei hier nur gesagt:
Sie und noch zwei, nein: drei Damen, deren Namen mir an dieser Stelle nicht über Tastatur und Maus kommen, haben aus PI das gemacht, was es heute ist.
Der ganze ressentimentgeladene antiislamische Affekt kam in Gestalt eines zänkisch-verhärmten Feminismus in unser bzw. Stefans Blog. Es sind Ihresgleichen, die sich dort verlustieren. Nicht meinesgleichen. Dass ausgerechnet Sie die Stirn haben, Doro, sich hier zur Anklägerin über uns aufzuschwingen, das geht mir, sage ich offen, gewaltig an die Nieren. Statler ja. Jo@chim, von mir aus. Sie -NEIN!

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Alarmstufe Sekte

13. September 2007

Nun ist es amtlich, was Brodaganda bisher nur vermuten konnte: Die Schweizer Sektenbeauftragte warnt vor PI!

Brodaganda:

Was absurd klingt ist aber offenbar eine psychologische Notwendigkeit für sektenartige Gruppen. Es spiegelt den Widerspruch zwischen der gefühlten weltrettenden Wichtigkeit des eigenen Anliegens und dem Ohnmachtsgefühl der Gruppe im Vergleich dazu wider.
(Brodaganda: Rechtsdemo weggebrüsselt)

Im Beitrag „Wachsende Empörung über Thielemans Schläger“ gibt er [Herre] nun fleißig Durchhalteparolen aus und tut so, als ob es sich in Wahrheit um einen großen Sieg handeln würde. Immer abwechselnd: der Weltuntergang steht bevor / unser Sieg steht bevor. So wird die Dramatik herbeigeführt, die die Leute bei Stange halten soll. Echt wie in einer Sekte!
(Politblog: Leserkommentar)

Sektenbeauftragte:

Ich denke, wenn sich Menschen aus Ihrem Bekanntenkreis intensiv und ernsthaft mit der Website von Herre beschäftigen und sich mit den Aussagen identifizieren, besteht tatsächlich Grund zur Sorge. Die Website von Herre ist keine Diskussionskultur und es geht wohl auch nicht darum, eine gemeinsame faire Lösung für gesellschaftliche Probleme zu finden, sondern möglichst viele Personen für die holzschnittartige Weltsicht zu gewinnen.
(PI: Schweizer Sektenbeauftragte: PI ein Grund zur Sorge)

Da hat sie uneingeschränkt recht! Nur – die Schweizer sind halt immer ein Stückchen langsamer.

Als Bonus noch die Reaktionen, mit denen besorgte PI-ler die Befürchtung nachhaltig zerstreuen wollen, daß es sich bei PI eventuell um eine Sekte handeln könnte. Gutes Gelingen!

#8 Plondfair (13. Sep 2007 20:32)
Wenn jemand wie diese Susanne Schaaf vor PI warnt, zeigt das, daß wir auf dem richtigen Weg sind…

#14 vossy (13. Sep 2007 20:35)
Dieser Ehemann der PI-Leserin scheint einfach nur auf der anderen Seite zu stehen, als seine Frau dies ist.

#39 biggy (13. Sep 2007 20:51)
Der Leserin kann ich nur dringend raten, sich von diesem „besorgten“ Ehemann […] zu trennen

#56 Eisvogel (13. Sep 2007 21:19)
Ich würde heute nie wieder jemanden in meine Nähe lassen (im übertragenen Sinn), der nicht weitgehend gleicher politischer Ansicht ist. […] Mag sein, dass ich die letzten Tage spinne, aber ich habe den Eindruck, die Abwärtsspirale dreht sich rasant und fühle mich bedrückt, besorgt und niedergeschlagen, wenn auch nicht bereit zum Aufgeben.

#64 NoDhimmi (13. Sep 2007 21:31)
@Eisvogel: […] Resignation, Zweifel, Gedanken ans Aufgeben oder gar Zurückweichen kommen nicht in Frage.

#77 Eisvogel (13. Sep 2007 21:51)
Nein, natürlich nichts von alledem. Aber Besorgnis und langsames Gewöhnen daran, dass wir Ausgegrenzte sind, vielleicht schon.

#74 Bernd Dahlenburg (13. Sep 2007 21:42)
PI hat 100 % Rückendeckung und Unterstützung verdient!

#73 FreeSpeech (13. Sep 2007 21:42)
Sie wird ihre Einschätzung ändern, sobald der Mainstream sich für PI entscheidet. Und das ist gar nicht so weit weg.

200 spielen „300“

13. September 2007

Wie reagiert aber nun das Fußvolk des Blogs Politically Incorrect auf den aktuellen Schwenk von Massenbewegung zu Opferrolle? Diese Betrachtung muß naturgemäß humoristischer ausfallen und wird hier in einem eigenen Beitrag behandelt.

Manche der Kommentatoren üben sich in apokalyptischer Endzeitstimmung, nachdem die Festung Europa aufgrund des Einfallstores Brüssel aufgegeben werden mußte. Teilweise wird sogar die Rückzugsstrategie der verbrannten Erde ausgelotet (bei totalem Krieg sicher angemessen):

#13 karlmartell (11. Sep 2007 20:49)
Es waren viel zu wenig Leute da. Europa hat verloren. Soviel ist sicher.

#30 Tacheles (11. Sep 2007 21:07)
Irgendwie schaut das nach Niederlage aus. Die Vermuselung ist wohl nicht mehr aufzuhalten. Dann kriegen die aber verbrannte Erde.

#134 Eisvogel (11. Sep 2007 22:29)
Hört doch einfach auf, Demonstrationen zu planen. Wir haben verloren.

Aber es gibt auch die andere Fraktion, die sich in elitären Durchhalteparolen ergeben:

#213 KonradBerlin (12. Sep 2007 00:41)
Die Schlacht ist -vielleicht- verloren. Aber der Krieg beginnt erst.

#17 KonradBerlin (11. Sep 2007 20:57)
nur mal so: Bei der ersten Love-Parade sind 80 Leute über den Kudamm gelaufen. Soviel zu dynamischen, gesellschaftlichen Prozessen…

#67 Zvi_Greengold (11. Sep 2007 21:38)
Ein Amerikaner würde vielleicht sagen: „Wow 200-300 Leute?!?! Das spornt mich an! Das machen wir nächstes Jahr nochmal! Größer und besser“

#85 Ferengi (11. Sep 2007 21:49)
Es könnte wirklich sein, das hier und heute etwas anfängt. Wie vor langer Zeit mit „300“.

(Anmerkung: mit „300“ dürfte der Film gemeint sein, der aufgrund faschistischer Ästhetik und rassistischer Klischees kritisiert wurde.)

#117 Astral Joe (11. Sep 2007 22:14)
Das Foto mit dem Kreuzträger wird im Zusammenhang mit der Anti-Islam-Veranstaltung um die Welt gehen

#3 Bokito (11. Sep 2007 23:28)
Fat Freddy hat heute genau die Bilder bekommen, die er nicht wollte.

Auch mit Aktionismus kann man sich über die Niederlage hinwegtrösten. Die wenig professionell anmutende Willensbildung innerhalb kurzer Zeit führt daher in den Köpfen mancher dazu, daß die Koordinaten der nächsten Demonstration schon ausgemachte Sache sind:

#102 KonradBerlin (11. Sep 2007 22:06)
Also: Am 3. November also in Erfurt! Sehr schön!

Große Hoffnung setzt man auf Verbündete, die man noch ins Boot zu holen gedenkt und diskutiert damit einhergehende Strategien:

#129 Simson (11. Sep 2007 22:25)
Ausserdem müsste man noch Flugblätter Erstellen die genügend Informationen enthalten, besonders für Ältere Menschen. Könnte man dann in den Kirchlichen Gemeinden auslegen.

#139 Merowig (11. Sep 2007 22:32)
Auch wuerd ich Demos so gestalten das die eindeutig auch proisraelisch/juedisch und proamerikansich sind wie auch auf christliche Werte sich berufen- auch vom Demonstrationsmotto her!!!!!!!!!!!
Man haelt dann den braunen Abschaum weg und ich weis snicht ob man so schnell eine Demo verbietet wo zum Beispiel gegen Plaene demonstrert wird Israelische Unis zu boykottieren.

#147 KonradBerlin (11. Sep 2007 22:36)
Na gut: Die jüdische Beteiligung würde man bei einer Demo wohl auch hinkriegen. Die amerikanische Beteiligung wohl auch.

#235 Akkon (12. Sep 2007 02:13)
Mit Hilfe der christlichen Kirchen und jüdischer Gemeinden oder orthodoxer Gemeinden müsste sich doch etwas machen lassen.

Die angepeilten Verbündeten bringen aber leider auch ganz eigene und unerwartete Probleme mit sich:

#218 Jewish_Hedgehog (12. Sep 2007 00:58)
Ein weiterer Malus ist der, daß eine Gruppe, die an einer Demonstartion gegen die Islamisierung Interesse haben müßte, wir Juden, an diesem Tag nicht können. Selbst wenn (da kann ich nur für mich persönlich sprechen) nach dem G´ttesdienst losfahren, kommen wir frühestens gegen 16 Uhr zB in FFM an. Berlin und die Entfernung wäre für mich unmöglich. Also sollte die Demo an einem Sonntag stattfinden, oder eben werktags.

#191 Krzyzak (11. Sep 2007 23:33)
Ich weiß nicht. Ich nicht mit einer US-Fahne marschieren.Es ist ein erzieherisches Problem und hat was mit den Erfahrungen engster Familienangehöriger mit den USA und in den USA zu tun.

Als Fazit geben sich manche betont rechtsstaatlich (inzwischen gelöscht):

#167 NEUTRAL (11. Sep 2007 23:09)
F*ck! Dieser elende F.T.
Komm mal in die Schweiz, und ich knall ihn ab. Ein Schuss, ein Treffer.

oder schmieden unbeirrt ihre großen Pläne weiter (nicht gelöscht):

#81 Palerider (11. Sep 2007 21:48)
Wenn es zum Bürgerkrieg kommt sind die Musels eigentlich auch dann noch ganz gut dran, wenn sie verlieren. Wer nicht in Notwehr erschossen wird, wird eben ausgeschafft. Fertig! Ich würde mich da nichtmal mit langen Haftstrafen aufhalten wollen, wenn nicht nötig. Aber diese Volksverräter wie “Fat Freddy” die werden sich warm anziehen dürfen. Da gibt es einige stillgelegte Bahnstrecken die wieder aufgebaut werden müssen um die “Klimaziele” zu erreichen.

Leserkommentare aus den Artikeln:
Polizeistadt Brüssel: Willkürliche Festnahmen
Brüsseler Spitzen
Spiegel und Ulfkotte auf der falschen Demo

Rechtsdemo weggebrüsselt

12. September 2007

Gestern nun hat die langerwartete „Groß“demonstration gegen die unmittelbar bevorstehende „islamische Machtergreifung in Europa“ stattgefunden. Ursprünglich von Ulfkotte angemeldet, dann verboten, dann von Ulfkotte aufgegeben, aber nicht von der fremdenfeindlichen Dachorganisation SIOE und dem Blog Politically Incorrect. Aus den veranschlagten 20.000 Teilnehmern wurden 200. Nun ist es interessant, wie PI darauf reagiert.

Momentan spaltet sich die Bewegung an dem Problem, wie man mit der Unterstützung durch die Nazis umgeht. Die einen wollen mit den Nazis marschieren und die anderen nicht. Das hat auch zu dem Chaos vor der Demonstration geführt. Die Verantwortlichen reagieren darauf mit einem unglücklichen Schlingerkurs. Ulfkotte nahm erst die Unterstützung von Vlaams Belang an, distanzierte sich aber später von ihr. Herre, der ebenso im Vorfeld wenig Probleme damit hatte, distanziert sich nun auch halb in einem Beitrag (aber dennoch gleichzeitig auch von Ulfkotte). Der zur gleichen Veranstaltung gehörende und lediglich räumlich getrennten Teil, auf dem sich auch Vlaams Belang befand, erklärt er einfach zu einer anderen Versammlung, mit der er nichts zu tun hätte. Offenbar ist Herre ziemlich pissed off, wie die Demo von den Medien wahrgenommen wurde.

Wovon Ihr berichtet, das war eine Versammlung des Vlaams Belang, die aber an einem ganz anderen Ort, nämlich auf dem Schumanplatz und ohne Verbindung zum Place du Luxembourg stattfand.
(PI: Spiegel und Ulfkotte auf der falschen Demo)

Generell herrscht und herrschte schon immer bei PI eine merkwürdige Mischung: einerseits fühlt man sich als kleine verfolgte Minderheit, andererseits aber auch als Vertreter der Mehrheitsmeinung (sog. gesundes Volksempfinden). Je nach Situation und Befinden wird die eine oder andere Karte gezogen, oder eine Mischung aus beidem. Was absurd klingt ist aber offenbar eine psychologische Notwendigkeit für sektenartige Gruppen. Es spiegelt den Widerspruch zwischen der gefühlten weltrettenden Wichtigkeit des eigenen Anliegens und dem Ohnmachtsgefühl der Gruppe im Vergleich dazu wider. Es hat sicher außerdem eine Funktion, um die Gruppe zusammenschweißen und zu missionieren.

Hat man vor der Demo die Manifestation einer starken Bewegung mit größenwahnsinnigen 20.000 Teilnehmern projektiert, so muß man nach der mißglückten Demo wieder auf die Schiene kleine, elitäre Dissidentengruppe, die von der übermächtigen Staatsmacht tyrannisiert wird, umschwenken. Dem Demagogen Herre gelingt dieser Spagat wie gewohnt mehr oder weniger souverän. In gewohnter Manier stilisiert er seine Gruppe als Opfer und lügt die Gründe für die Ingewahrsamnahme von Kreuz- und Israelfahnenträgern zurecht: nicht die Teilnahme an einer verbotenen Demonstration, sondern die Symbole sollen der Grund dafür sein. Diese Verdrehungen sind aber nur das längst gewohnte Grundrepertoire bei ihm. Mal sehen, ob er in Folge noch mehr aus dem Hut zaubern kann.

Nachtrag: Ich sollte wohl öfter Watchblog Islamophobie lesen. Den Trick mit dem Widerstandskämpfer/Meinungsmacher-Wechselbild wurde dort schon längst – sogar am Beispiel Broder – thematisiert, wie ich jetzt sehe: Broder, Schwarzer und Co.: Jeder hat seinen Preis.

Sommerschlaf

12. September 2007

„Fucking embarrassing“ und „totally verantwortungslos“ ist es wohl, einen Blog anzufangen und dann gleich wieder schlafen zu legen. Zumal es gemessen an seinen drei Beiträgen relativ hohes Interesse gab. Unstetig, wie ich so bin, habe ich nach diesen Beiträgen weitgehend das Interesse verloren, Broders Ergüsse auch nur zu lesen. Sorry. Zum Ausgleich werde ich jetzt was über PI bloggen. Geistig liegt das ja auch nur den berühmten Mausklick entfernt von Broder. Ich hoffe den Beitrag liest jetzt überhaupt noch jemand..